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Aktuelles
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Pokal SV Hockenheim feiert Pokalsieg
vom 19.07.2010, 12:06 von Bernhard Ast (veröffentlicht von Webmaster)

Siegerehrung Bad. Mannschaftspokal 2010 (v.l.n.r.): BSV-Vizepräsident Dammann mit den Erfolgreichen der SV Hockenheim: Alexander Postojev (mit Pokal), Dieter Auer, Viktor Gasthofer, Blerim Kuci, Hannes Rau und Dr. Martin Schrepp


Badischer Mannschaftspokal 2010: SV Hockenheim feiert Pokalsieg

Bei sehr sommerlichen Temperaturen fand die Endrunde des diesjährigen Mannschaftspokals in Hockenheim statt. Für den Ausrichter der Endrunde war es zugleich eine Einweihung der neuen Vereinsräumlichkeiten in dem historischen Gebäude Zehntscheuer, die nur gerade mal eine Woche zuvor die Vollendung der Restaurierungs- und Modernisierungsarbeiten erfahren hatte. Zukünftig werden auch die Mannschaftskämpfe der SV Hockenheim - mit Ausnahme der 1. Mannschaft - in diesen neu hergerichteten Räumlichkeiten ausgerichtet werden.

Im Halbfinale waren drei von vier Mannschaften identisch mit denen des Vorjahres: Pokalverteidiger SC Untergrombach, Pokalfinalist SK Heidelberg-Handschuhsheim und der Vorjahresdritte SGEM Dreisamtal. Nur die SV Hockenheim war sozusagen ein Newcomer. Optisch war zwar “nur“ die Zweite der SV Hockenheim in dieser Runde, allerdings hatte dies wohl in der Erstrunde des Badischen Pokals seinen Grund gehabt, da in dieser Mannschaft doch eher die erste Garnitur des Vereins vertreten war und zuvor die nominell Erste doch sich eher aus den Spielern der zweiten Reihe rekrutierte.

In den stark umkämpften Halbfinalbegegnungen konnte sich die SV Hockenheim knapp mit 2,5:1,5 gegen den Pokalverteidiger durchsetzen. Noch knapper sicherte sich der zweite Finalist seine Teilnahme: Handschuhsheim und Dreisamtal trennten sich 2:2, jedoch holten die Heidelberger an den vorderen Brettern ihre Siege, so dass nach Berliner Wertung der Einzug erreicht wurde.

Im Spiel um Platz 3, dem sogen. “kleinen Finale“ setzten sich wie bereits im Vorjahr das Breisgauer Quartett durch. Gierth an Brett 4 brachte Dreisamtal in Führung, Scherer baute diese an Brett 3 auf 2:0 aus. Nachdem auch Filipovic an Brett 1 den ganzen Punkt zum 3:0 einfuhr, war zumindest die Vorjahresplatzierung erreicht. Die Verkürzung zum 3:1 durch Kountz sicherte zumindest den Ehrenpunkt für die Untergrombacher.

Im Finale zeigte der Gastgeber SV Hockenheim, dass die überlegene Oberliga-Meisterschaft in diesem Jahr für den zukünftigen Zweitbundesligisten keine Eintagsfliege war: An Brett 3 einigten sich Rau und Pielmeier nach der Zeitkontrolle auf remis. Der Sieg von Postojev am Spitzenbrett setzte die Handschuhsheimer unter Druck, mussten beide ausstehenden Partien nun gewonnen werden, wollten sie den Pokal noch gewinnen. Doch Dr. Schrepp an Brett 4 hielt dem Druck seines Gegenübers Dr. Neunhöffer stand, so dass dieses Remis bereits den Mannschaftserfolg und Pokalsieg der Hockenheimer sicherte. Dennoch wurde Brett 2 ausgekämpft und in der längsten Partie des Tages verwertete Gasthofer seinen Vorteil nach fast sechs Stunden Spielzeit zum 3:1 Erfolg.

Bei der Siegerehrung dankte BSV-Vizepräsident Jürgen Dammann der SV Hockenheim und Herrn Dieter Auer für die Ausrichtung in sehr angenehmem Ambiente: Dank und Anerkennung galt auch allen Spielern der Finalrunde für ihre an beiden Tagen jederzeit fairen und kämpferischen bei sommerlichen Temperaturen. Den Glückwünschen zum Pokalsieg folgte der Wunsch, dass auch auf Deutscher Ebene die SV Hockenheim ihre Klasse beim Deutschen Mannschaftspokal unter Beweis stellen und künftig dieses Leistungspotenzial auch in der 2. Bundesliga an den Brettern abrufen kann.

[Bernhard Ast]
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