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Nachruf Große Trauer um tragischen Tod von Dr. Markus Keller
vom 22.01.2016, 19:12 von Uwe Pfenning (veröffentlicht von Rolf Ohnmacht)
Für uns alle überraschend verstarb am Donnerstag, 14.01.2016,  Dr. Markus Keller durch einen akuten Hirnschlag.

Die Trauerfeier ist am Freitag 29.01. um 11 Uhr in der Trauerhalle auf dem Hauptfriedhof in Mannheim (Am Jüdischen Friedhof 1, 68167 Mannheim).

Markus war durch sein außerordentliches Engagement für unseren Schachsport bundesweit hoch angesehen und geschätzt wie auch menschlich durch seine besonnene, ausgleichende Art überaus beliebt.

Maßgeblich beteiligt war er am Aufbau und Erfolg der GKL , des Schachzentrums Baden, des bisher einzigen Bundesstützpunktes Schach sowie als Hauptschiedsrichter bei maßgeblichen internationalen Turnieren tätig. In diesen übergreifenden und verbindenden Institutionen zeigt sich sein Bemühen, den Schachsport insgesamt mit Gewinn für Alle voranzubringen. Darin war und bleibt er für uns alle ein Vorbild, gerade in der aktuellen Phase. In den Schachjugenden, im Bezirk Mannheim und in seinem dortigen Heimatverein engagierte er sich ebenso intensiv wie konstruktiv. Er hatte den Mut, in den 90er Jahren mit der GKL und dem Schachzentrum in Baden-Baden einen auch beruflichen Neustart zu wagen und hat damit unserem Schachsport neue Wege eröffnet. Davon haben bis heute viele unserer Jugendtalente profitiert und viele weitere Talente in Zukunft werden davon profitieren. Wenn ein Mensch solch ein nachhaltiges Lebenswerk mitgeschaffen hat, bleibt er uns im Denken und Gedenken auf Dauer erhalten. Es wird viele Momente geben, in denen wir unvermittelt wieder an Markus denken werden, Bilder aufkommen und das Gefühl der Trauer und inneren Verbundenheit aufkommt.

Markus hinterlässt ein bleibendes Lebenswerk als Erinnerung an ihn und jenes bittere Gefühl, dass uns nun jemand fehlt, der mit Rat und Tat sowie intelligenten Ideen das Schach gerade im Jugend- und Talentbereich stetig voranbrachte und die Fähigkeit besaß, auch andere – mitunter auch uns - dafür zu begeistern und mitzunehmen auf diesen neuen Wegen. Eine ganz besondere Eigenschaft!. So gelang es Markus, unseren Schachsport auch immer wieder prominent in den Medien zu platzieren.
Wir kannten uns aus den gemeinsamen Zeiten im Bezirk Mannheim und später aus den gemeinsamen Verbandsaktivitäten. Ich hatte Markus stets wahrgenommen als ein geradliniger sympathischen Menschen, der offen seine verbandlichen Ansichten und persönlichen Neigungen vertrat und lebte und damit auch die Toleranz und konstruktive Kritik in unserem Schachsport forderte und förderte. Auch dazu braucht es großen Mut und innere Entschlossenheit. Markus hatte dafür die charakterliche Größe und enorme Energie.

Für all diese Einflüsse und Effekte sind wir ihm ausdrücklich und außerordentlich dankbar! Es ist immer besonders traurig, wenn ein Mensch, für uns agil und fit wirkend, mitten in der Lebensblüte mit nur 51 Jahren aus seinem Lebenswerk gerissen wird. Wir werden aus der jetzigen Trauer ein bleibendes Gedenken an seine Person, seine Erfolge und seine Aktivitäten schaffen.
 
Die Präsidenten der Landesverbände Württemberg Armin Winkler und Baden Uwe Pfenning
Klaus Deventer, Vizepräsident des Deutschen Schachbundes, zuständig für den Bundesstützpunkt in Baden
Herbert Bastian, Präsident des Deutschen Schachbundes
Kristin Wodzinski und Irene Steimbach, Vorsitzende der Schachjugend Baden
Michael Meier, Geschäftsführer der GKL Baden-Württemberg
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